Der Handel mit Kindern ist ein ernstes Thema in Benin.
Daher hat „Arbre de Vie“ in einer Privatschule eine entsprechende Sensibilisierungskampagne durchgeführt.
Viele Kinder werden für lächerliche Geldbeträge an oftmals bekannte oder sogar verwandte Familien verkauft, wo sie quasi als Haussklave behandelt werden. Mädchen müssen harte Haushaltsarbeit verrichten und dürfen nicht mehr in die Schule gehen. Jungs werden häufig in Steinbrüche geschickt, wo sie hart arbeiten müssen. „Arbre de Vie“ versucht dieser Ausbeutung entgegenzuwirken und bereits junge Leute für dieses Thema zu sensibilisieren. Dazu bekommen Schüler der 7. bis 12. Klasse einen Film gezeigt, der die Auswirkungen des Kinderhandels jugendgerecht darstellt. Anschließend wird mit den Schülern darüber diskutiert.
„Arbre de Vie“ ist Mitglied eines Netzwerkes von NROs, die mit Kindern aus schwierigen Lebenssituationen arbeiten.
Dieses Netzwerk trifft sich jeden Monat, um einen Erfahrungsaustausch durchzuführen und gemeinsame Ereignisse zu planen. Oft geht es dabei um ganz praktische Dinge wie zum Beispiel einen Brief an die Stadtverwaltung schreiben, einen Saal mieten, für Stühle, Essen, Teller, Gläser und Gabeln sorgen.

