Die Kosten hängen davon ab, wo die Veranstaltung stattfindet (Transportkosten), ob wir Spruchbänder machen, ob bereits Material vorhanden ist. Zum Beispiel hat uns eine Kampagne, wo wir eine Lautsprecheranlage gemietet haben, Spruchbänder haben herstellen lassen und den Lehrern der Schule ein Getränk ausgegeben haben, hat uns um die 200 Euro gekostet. Nicht mit eingerechnet die Autopanne auf der Fahrt dorthin! Diese Kampagne fand in einer Kreisstadt etwa 80 km von Cotonou entfernt statt.
Wenn die Schüler Fotos von Krankheiten sehen, die durch Tabakkonsum ausgelöst werden, reagieren sie meist sehr heftig. Es haben doch die meisten von ihnen keine Ahnung, welche verheerenden Auswirkungen der Tabakkonsum auf den Körper haben kann.
Wir wurden 2006 zu einem Workshop in Niger eingeladen, wo wir über das Rahmenabkommen der WHO zum Kampf gegen Tabakkonsum informiert wurden. Daraufhin haben wir uns engagiert. In Benin, wie in allen Entwicklungsländern, nimmt das Rauchen stetig zu, und die Menschen wissen praktisch nichts über die Gefahren des Rauchens, ohne Vorbeugungsmaßnahmen.
Die Regierung ist für Politik und Programme da. Aber sie kann nicht so eng mit der Bevölkerung zusammenarbeiten wie wir das können. Außerdem fehlt in den staatlichen Stellen meist die Motivation, wirklich der Bevölkerung zu helfen.
Dies war bisher nicht der Fall. Besonders in Schulen ist es nicht möglich, über Religion zu sprechen. An anderer Stelle erwähnen wir, dass Gott den Menschen geschaffen hat und wir verantwortlich mit dem umgehen müssen, was wir haben. Aber wir nutzen diese Veranstaltungen nicht zur Evangelisation. Wir hoffen, dass wir mit der Zeit mehr persönliche Zeugnisse weitergeben können.